Arsene Wenger Politiker oder Trainer?

10. März 2007

Arsene Wenger’s “Freund” Jose Mourinho hat den Arsenal Trainer vorgeworfen mehr wie ein Politiker als ein Trainer zu agieren. Wenger sei das öffentliche Ansehen seines Vereins wichtiger als der sportliche Erfolg. Bei Misserfolg würde Wenger immer wieder betonen, dass er seinen Nachwuchsspielern eine Chance gibt und für die Entwicklung der jungen Spieler auch mal auf den ein oder anderen sportlichen Erfolg verzichten würde.

Ich vermute zwar, dass es Mourinho stinkt, dass das Ansehen von Arsenal und Arsene Wenger so gut ist, obwohl er mit Chelsea sportlich erfolgreicher ist, aber anderseits ist an Mourinho’s Aussagen auch was wahres dran.

Wenn er sagt:

“Ich sage z.B. nicht 20x, dass wir das Achtelfinalspiel der Champions League gegen Porto mit drei Spielern im Alter von 20 Jahren beendet haben, so sind wir nicht…”

und weiter

“Wenn du gewinnst, gewinnst du und wenn du verlierst, verlierst du. Wir schützen uns nicht selbst. Wenn wir gewinnen, gewinnen wir und wenn nicht müssen wir mit der Kritik leben.”

Arsenal’s Philosophie jungen Spielern eine Chance zu geben ist grundsätzlich lobenswert, aber ob das der richtige Weg für einen Club ist, der ganz oben mitmischen will, ist fragwürdig und auch wenn sich Jose Mourinho’s Aussagen wie immer etwas arrogant und provozierend anhören, aus der Luft gegriffen sind seine Vorwürfe nicht.

Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen: Guardian

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