Der Mittelfeldspieler von Manchester United, Darren Fletcher, wurde nun endgültig in den Krankenstand geschickt, um seine „Colitis ulcerosa“, eine chronisch entzündliche Darmerkrankung, endlich mal auszukurieren. Sein Arzt hat ihm bis auf Weiteres verboten Fußball zu spielen, da er schon seit einem Jahr ständig damit Probleme hatte. Fletcher, der aus Schottland stammt, begann seine Laufbahn als Kicker 1999 in der Manchester United Jugendmannschaft. Bereits 2001 holten die Red Devils den heute 27-Jährigen in die erste Mannschaft. Sein Debüt in der Premier League hatte er im September 2003 in einem Spiel gegen Leicester City.
Nun wird Fletcher erst einmal weder am Training noch an einem der nächsten Spiele teilnehmen, und zwar solange bis er vollständig wieder hergestellt ist. Wenn es überhaupt möglich ist bei einer chronischen Krankheit. Irgendwie ist es kein Wunder, dass immer öfter Krankheiten bekannt werden, denen Fußballspieler erliegen. Mal sind es Depressionen, mal Burn Out und jetzt eine chronische Darmentzündung, was ja bei dem Leistungsdruck und Stress, denen die Spieler ausgesetzt sind, nur allzu verständlich ist. Fußballstars sind eben auch nur Menschen, der eine eben nur sensibler als der andere. Inzwischen werden sich immer mehr Leute bewusst, dass psychischer Druck über einen längeren Zeitraum hin, durchaus Krankheiten der Organe hervorrufen kann.
Manchester United hat ein Statement bezüglich Darren Fletcher abgegeben, dass der Mittelfeldspieler den Wunsch äußerte, nicht mit dem Fußball aufzuhören und dem Klub treu zu bleiben. Realistisch betrachtet scheint Fletcher mit dieser Hoffnung einen Kompromiss mit sich selbst geschlossen zu haben, um seine Gesundung mit positiven Gedanken zu fördern.
Denn es scheint die Entscheidung erst mal nicht auf dem Platz zu stehen, ist ihm bestimmt nicht leicht gefallen. Zusätzlich hat die Klubleitung darum gebeten, Fletchers Privatsphäre zu respektieren, um ihm nicht noch zusätzlich Stress zu verursachen. Denn alle Spekulationen über seine Gesundheit würden seine dringend benötigte Erholung eher verhindern.

