Was ist nur mit dem Trainer von Manchester City los? Es scheint ihm irgendwie zu Kopf gestiegen zu sein, dass City auf dem ersten Platz steht. Hat er erst kürzlich den Verteidiger Mario Balotelli öffentlich gerügt, er solle aufhören zu rauchen. Mancini ging sogar so weit zu sagen, wäre er Balotellis Vater, würde er ihm dafür in den Allerwertesten treten. Ehrlich gesagt, es scheint das Mancini überall Dramen für nichts heraufbeschwört. So wiederspricht Mancini auch den Aussagen von Wayne Bridge, der sich von ihm ausgegrenzt fühlt. Mancini verteidigt sich, indem er behauptet, er habe Wayne Bridge schon vor zwei Jahren gesagt, dass er bei Manchester City keine Zukunft habe.
Angeblich wäre das Gehalt des Spielers der wichtigste Faktor, das zumindest gibt Mancini als Grund an. Jedoch hat Bridge dieses verneint und hat statt dessen seiner Unzufriedenheit Luft gemacht, indem er die Führungsqualitäten von Roberto Mancini anzweifelte. Ein Grund mehr für den City Trainer noch einmal zurückzuschlagen. Es ist eher wie im Kindergarten, als in einem Profi-Fußball-Klub, denn wieder beteuert Mancini, es wäre nicht wahr, dass er mit Bridge nicht sprechen würde. Denn er habe dem Spieler schon vor langer Zeit erklärt, kein Teil der Zukunftsplanung des Klubs zu sein. Wenn Bridge eine Lösung fände, in einen anderen Klub aufgenommen zu werden, würde ihn niemand aufhalten.
Mancinis merkwürdiges Verhalten trifft nicht nur Bridge, sondern auch noch andere Spieler, wie den Verteidiger Nedum Onuoha. Denn so wie sich Mancini äußert, wäre er froh, wenn Onuoha und Bridge zusammen Manchester City im Laufe des neuen Monats verlassen würden. So hofft Mancini auch darauf, dass ebenso Argentinien-Star Carlos Tevez vom AC Mailand ausgelöst wird. Es steht allerdings noch offen, ob der Mailänder Klub sich in den nächsten zehn Tagen positiv entscheidet, denn auch von Ausleihen war die Rede, was aber nicht infrage käme.

