Sommertransfers – Dominoeffekt aus London?

Bislang laue Transfermarktaktivitäten in Europa

Vergleichend mit den letzten Jahren lässt sich mit Blick auf die Transferaktivitäten in Europa feststellen, dass bislang recht wenige Wechsel vollzogen wurden. Neben dem spektakulären Wechsel von Eden Hazard zum FC Chelsea London sind bis zum heutigen Tage kaum Wechsel auf ähnlichem Niveau zu verzeichnen. Dies liegt nicht zuletzt auch an den Londoner Klubs, die sich in Sachen vollzogener Transfers noch sehr bedeckt halten.

Experten erwarten einen Dominoeffekt, der von den Klubs Tottenham, Chelsea, Arsenal, Manchester United und Manchester City ausgeht. So würde ein möglicher Verkauf von Robin van Persie beispielsweise dazu führen, dass sich der FC Arsenal im Bereich des Angriffs weiter verstärken würde. Umgekehrt muss der FC Chelsea nach dem Abgang von Didier Drogba ebenfalls im Angriffszentrum tätig werden. Als Nachfolger wird hier bislang Hulk, der bullige Stürmer vom FC Porto gehandelt. Auch Tottenhams Aktivitäten hängen von einem Verbleib der beiden Spielmacher Modric und Van der Vaart ab. Sollte Modric den Verein in Richtung Madrid verlassen oder Van der Vaart tatsächlich einen Wechsel zum HSV anpeilen, wäre auch hier Ersatz gefragt. Auch Manchester United würde nach dem Transfer von Shinji Kagawa am liebsten noch einen Offensivmann verpflichten.

Fakt ist, dass einige wenige hochgradige Transfers mit hoher Ablöse dazu führen, dass das gesamte Transfergeschehen ins Rollen kommt. Aufgrund der zurückliegenden Europameisterschaft ist es zudem jetzt noch sehr früh, um potenzielle Transfers zu beurteilen und auszuloten. In den nächsten vier Wochen können wir uns deswegen noch auf zahlreiche, hoffentlich auch spektakuläre, Transfers in Europa hoffen.

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