Blackburn Rovers Trainer Steve Kean ist immer noch zuversichtlich, seinen Job nicht zu verlieren. Obwohl die Rovers nun nach der Heimniederlage gegen Bolten, und der siebten Niederlage dieser Saison, nun am Ende der Tabellenliste angekommen sind, rechnet Kean damit auch nach Weihnachten noch auf seinem Posten zu sein. Die anhaltenden Proteste der Rover-Fans schüren die hartnäckigen Gerüchte, dass die „Hühnerfarmer“ bzw. die Klubbesitzer Steve Kean loswerden wollen. Als Kean gefragt wurde, ob es ihn schockieren würde, wenn die Besitzer Venky ihn ersetzen würde, antwortete er: „Ja, zu 100 %!“ Kean kann keinen Hehl daraus machen, dass ihm das Wasser bis zum Hals steht, auch wenn sich Bolten Trainer Owen Coyle, der selbst ziemlich unter Druck steht, solidarisch erwies bezüglich der lauten Gesänge der Fans auf den Tribünen.
Dennoch hatte sich Bolton am Dienstagabend alle drei Punkte gesichert und gleich in der ersten Halbzeit zwei Tore geschossen. Nur gut, dass Yakubu wenigstens in der zweiten Halbzeit einen tröstenden Treffer landen konnte. Kean legt einen unbeschreiblichen Optimismus an den Tag, so lobte er seine Spieler, die sich in der zweiten Hälfte des Spiels wohl sehr viel Mühe gaben, um zumindest etwas aus dieser Situation zu retten. Er glaubt immer noch fest daran, der richtige Mann für die Blackburn Rovers zu sein, obwohl sie nun, im wahrsten Sinne des Wortes, am Ende sind. Nichtsdestotrotz hat die 2:1 Niederlage im Ewood Park seiner Position Flügel verliehen, die zurzeit nur noch nicht ausgebreitet sind.
Es ist echt schon erstaunlich, wie Kean es schafft, sich selbst alles schön zu reden. So gab er noch zum Besten, dass er durchaus die Situation noch umdrehen könne, obwohl seine Jungs durch die Niederlage platt wären. Jedoch auf dem Trainingsplatz würden sie sich nicht schleifen lassen, sondern weiter daran arbeiten ihre Tabellenposition zu verbessern. Das einzig Richtige, was sie tun könnten. Denn gemäß den Worten von Steve Kean ist es sein Bestreben die Mannschaft auf einen besseren Tabellenplatz zu bringen und er glaubt ganz fest, dass sie bereits auf dem richtigen Weg dorthin sind.

