Wayne Bridge, dessen Karriere 1997 beim FC Southampton begann, ist ganz offensichtlich das Stiefkind von Manchester City. Nachdem Trainer Mancini den Verbleib des linken Verteidigers bei den Blues zu Anfang dieser Woche infrage stellte, sagt Bridge nun endlich etwas dazu. Mancini erklärte deutlich, das Bridge keine Zukunft mehr in Etihad Stadion habe, denn er bliebe nur wegen des Geldes. Könnte schon etwas dran sein, denn Bridge erhält pro Woche 90.000 £, eine Summe, die sonst kein Verein zahlt. Ein Statement, das jedoch ohne jegliche Erklärung gegenüber Bridge, warum er von Mancini auf Eis gelegt wurde, abgegeben wurde. Zumindest stellt es Bridge nun so dar.
Wayne Bridge versteht die Welt nicht mehr, denn so, wie er sagt, spielte er im Team von Chelsea, wo Ashley Cole zwar hofiert wurde, er jedoch wenigsten spielen durfte. In dieser Saison wurde Bridge nur einmal für den Carling Cup gegen Birmingham im September auf den Platz gestellt. Dies hätte er wohl niemals erwartet, doch es scheint so, dass Manchester City ihn nicht will, obwohl kein wirklich triftiger Grund vorliegt. So wie es aussieht, wird Wayne Bridge einfach isoliert, was bereits zuvor einmal mit Winston Bogarde bei Chelsea passierte, der für den Verein vier Jahre verpflichtet war, aber nur bei neun Premier League Spielen kicken durfte.
Obwohl Bridge immer noch in der ersten Mannschaft trainiert, wahrscheinlich reine Alibifunktion, will das Management ihn wohl auf eine etwas kuriose Art loswerden. Es ist nicht sehr verständlich, dass ein Spieler, der immerhin für 10 Millionen englische Pfund Ablöse von Chelsea weggeholt wurde und durchaus Erfolge vorweisen kann, auf so eine Art und Weise auf ein Abstellgleis geschoben wird. Er spielte immerhin 8 Jahre in der Nationalmannschaft, wobei er allerding 2010 zurücktrat, weil seine Position im Nationalteam auch nicht gerade rosig war. Dennoch meint Bridge, er habe nie Probleme verursacht, da dies nicht seinem Charakter entspräche. Hätte er sich aufgelehnt, wäre er wahrscheinlich schon längst geflogen.

