Welcome O’Neill – bye, bye Steve Bruce!

5. Dezember 2011

So schnell kann es gehen, vor 8 Tagen war der Trainer vom AFC Sunderland noch so voller Hoffnung und nun ist er seit letztem Mittwoch seinen Job los. Seine Erklärungen, dass die Spieler, die das Team aus der Misere rausreißen könnten, verletzt sind, hat ihm seinen Trainerjob nicht gerettet. Schöne Weihnachtsbescherung, aber dafür muss Bruce sich ja nun nicht mehr entscheiden müssen, welcher der Kicker in der Mannschaft, den Klub von den letzten Plätzen wieder runter holt und weiter nach oben bringt. Nun, die Aufgabe Entscheidungen zu treffen, hat jetzt Martin O’Neill übernommen, der nun für 3 Jahre die Sunderland Mannschaft wieder auf Vordermann bringen soll.

Hieß es doch Anfang Oktober noch, dass er der Nr. 1 Kandidat für die Blackburn Rovers sei, um eventuell Steve Kean zu ersetzen. Kean, den die Rover Fans gerne mit Hohn und Spott überschütten und alle hoffen, dass er von sich aus geht, hat das Bangen mit Bravour gemeistert. Denn Kean hatte jedoch Glück, was für alle eine große Überraschung bedeutete, dass die Vengys, die indischen Hühnerhalter, ihm im November, seinen Vertrag modifizierten bzw. verlängerten. Nun hat es eben Steve Bruce getroffen, der gehen musste.

Zum Wohle von O’Neill, der nach über einem Jahr endlich wieder einem Klub angehört, nachdem er seinen Cheftrainersessel bei Ashton Villa von jetzt auf gleich im August 2010 verließ. Jetzt kann er wirklich beweisen, was er so drauf hat, denn eine Mannschaft, die so weit unten ist auf die Siegerliste zu bringen, ist eine echte Herausforderung. Dennoch ist es immer wieder traurig mit anzusehen, dass sich die Fußballtrainer abstrampeln und dann versagen den Kickern sozusagen die Beine und wer wird dafür gerügt – natürlich der Trainer. Nun, nachdem Steve Bruce so unter Druck gekommen war, ist er vielleicht jetzt erleichtert und kann, anstatt sich das Hirn zu zermartern, in Ruhe den Weihnachtsbaum genießen.

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